Was ist euer Job?

Finja: Ich würde dazwischen differenzieren, dass wir beide Schülerinnen im Schülerrat und  Schülersprecherin bzw. stellvertretende Schülersprecherin sind. Im Schülerrat ist unsere Aufgabe, die Schülerschaft zu repräsentieren, uns für sie einzusetzen und auf Wünsche, Vorstellungen oder Probleme aufmerksam zu machen, um diese später im Diskurs mit Lehrern, der Schulleitung oder auch Eltern umzusetzen und Probleme zu beheben. Als Schülersprecherin ist im besonderen Maße meine Aufgabe, mich besonders für unsere Schülerschaft einzusetzen. Auch vor den eben erwähnten Akteuren.

Ich habe ebenfalls einige bürokratische Aufgaben, also zum Beispiel die Leitung des Schülerrats, die Beteiligung im Kreisschülerrat oder Networking mit Schülervertretungen in unserem Umkreis. Ich koordiniere also alles und versuche, stets den Überblick zu behalten.

Alessia: Ich bin als stellvertretende Schülersprecherin dafür da, Finjas Arbeit zu unterstützen und sie in bestimmten Fällen zu vertreten. Außerdem leite ich derzeit die AG Schulprobleme, verwalte mit Mikosch, dem Leiter der AG Social Media, den Instagram-Account sv_bbgym und organisiere Schülerratssitzungen.

Warum seid ihr die Richtigen dafür?

Alessia: Ich bin die Richtige dafür, weil ich sehr mag, mit Menschen zu bzw. vor Menschen zu sprechen. Es gefällt mir, mit verschiedensten Leuten, Lehrern, Schulleitungen sowie Schülervertretern zu kooperieren und coole Projekte zu erschaffen. Mein Ziel ist auch, die Meinungen der Schüler zu vertreten, das macht mir ebenfalls viel Spaß.

Finja: Du hast auch sehr viele coole, kreative Ideen, die du da mit einbringst. Ich glaube auch, dass wir beide die Basics erfüllen. Wir sind Schülerinnen an unserem Gymnasium, ich jetzt seit 5 Jahren. Ich bin dazu bereit, in den Diskurs zu treten und für unsere Schülerschaft einzustehen. Ich glaube auch, dass ich gut darin bin, Leitung zu übernehmen, Sachen zu organisieren und dabei einen guten, demokratischen Mittelweg zu finden. Und ich kann mich auch noch daran erinnern: Als ich damals in der fünften Klasse Mitglied des Schülerrats war, fand ich sehr beeindruckend, dass diese ganzen Schüler mit unterschiedlichem Alter zusammenkommen und unsere Schule gestalten. Deshalb würde ich auch sagen, dass der Wunsch, Schülersprecherin zu sein und die dahinter stehende Philosophie, nicht von ungefähr kommt.

Alessia: Und weil wir ein sehr gutes Team sind. Wir haben zusammen schon viel geschafft. Mit Finja ist es jedes Mal wirklich amüsant und trotzdem auch produktiv, bestimmte Dinge der Schülervertretung zusammen anzugehen. Bis jetzt konnten wir wirklich viele einfallsreiche Projekte umsetzen.

Welche Projekte strebt ihr in nächster Zeit an? Welche wurden bereits umgesetzt?

Finja: Da gibt es so viel, was wir gemacht haben und noch machen wollen: Da gibt es zum Beispiel die AG-Arbeit, unter anderem die AG Winterball. Da werden sich bestimmt viele an das Event erinnern. Es gibt auch die AG Öffentlichkeitsarbeit, die unser Social Media in den letzten Wochen und Monaten aufgebaut hat. Das ist auf jeden Fall unglaublich gute Arbeit, die dort geleistet wurde. Generell haben wir in den letzten Wochen auch schon viel Netzwerkarbeit betrieben. Wir haben mit anderen Schülervertretungen Kontakt aufgenommen und sie kennengelernt. Wir haben auch mit den Vertrauenslehrern und der Schulsozialarbeiterin gesprochen und dort die Zusammenarbeit in die Wege geleitet. Wir haben uns in den letzten Wochen eine sehr gute Basis geschaffen und noch viele große Ideen im Kopf.

Alessia: Was wir zurzeit anstreben, ist „Brecht rockt!“ und die Ballsportnacht. Die werden so im September, November stattfinden. Wir sind jetzt dabei zu planen, was wir alles nächstes Jahr als Schülerrat ausprobieren könnten, vor allem Seminare mit MiWi (Mitwirkung mit Wirkung) oder Ausflüge Richtung Dresden, um die Teamarbeit zu verbessern und kreativer zu werden. Zusätzlich planen wir seit einem halben Jahr ein Nachhilfeangebot für alle Schüler:innen unserer Schule. Nachhilfelehrer sind schon gesammelt und dann kann es nächstes Schuljahr losgehen. Ich bin gespannt, wie sich das auf unsere ganze Schule auswirkt. Außerdem sind wir gerade dabei, mit unserer Schulsozialarbeiterin und dem Vertrauenslehrer der SV mehr zusammen zu arbeiten. Das ist die letzten Monate leider viel zu kurz gekommen, doch bis jetzt klappt es wirklich gut und wir sind froh, solche zielstrebigen Menschen an unserer Seite zu haben. Im Großen und Ganzen wollen wir die Schülervertretung, so lang es geht, vorm Einschlafen retten und jeden einzelnen Tag dafür Gas geben, andere Schüler zu motivieren, sich zum Beispiel für AG-Arbeit und Kooperationen mit der Schulleitung einzusetzen.

Finja: Ich finde sehr, sehr cool, dass wir so eine unglaublich gute Grundlage und viele engagierte Schüler haben und dass natürlich ein Großteil der Arbeit für schulische Projekte von den Schülern kommt. Ich glaube, das ist auch sehr wichtig.

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